Landesgartenschau Überlingen 2021 09. April bis 17. Oktober 2021

Honigbienen, Fazination und Nutzen

Klassenstufe 1 bis 13
Das Geheimnis der Honigbienen
Die Honigbiene ist die einzige einheimische Bienenart, die als Volk überwintert. Die Imker halten heute die Bienen in Magazinbeuten, in denen die Waben aus Wachs in festen Holzrahmen eingebaut sind. In der Natur suchen die Bienen für ihren Staat einen Hohlraum.
Die Waben, die parallel zueinander angeordnet sind, werden an der Decke des Bienenstocks befestigt. Die Waben dienen sowohl der Aufzucht der Brut, als auch dem Speichern von Pollen und Honig. Erst diese Vorratshaltung befähigt den Bienenstaat, Schlechtwetterperioden und den Winter zu überstehen. Darüber hinaus sind die Bienen in der Lage, die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit des Stocks zu regulieren.
Nicht zu vergessen: Bienen liefern uns den Honig, Wachs und Pollen und sorgen für die Bestäubung von Blüten!

Strukturierung des Bienenvolkes
Es gibt eine Königin pro Bienenvolk. Sie sorgt durch das Legen von Eiern für die Nachkommenschaft und lebt am längsten. Die Arbeiterinnen – im Sommer bis zu 50.000 in einem Bienenstock - verrichten in verschiedenen Arbeitsbereichen unterschiedliche Aufgaben. Sie versorgen die Brut mit Nahrung, sammeln Nektar sowie Pollen, bauen Waben und sichern den Staat. Die männlichen Bienen, die Drohnen, sind für die Begattung der im Sommer ausfliegenden Jungköniginnen zuständig. Drohnen gibt es nur von Mai bis September. Jedes Volk hat einen eigenen charakteristischen Geruch, an dem sich die Bienen des Stockes gegenseitig erkennen. Fremde Bienen werden am abweichenden Geruch erkannt und können vom Volk ferngehalten werden.

Bedeutung der Bienen in der Natur und für den Menschen
Als Bestäuber von Pflanzen spielen Bienen, zusammen mit anderen Insekten eine sehr wichtige Rolle. Sie selbst ernähren sich und ihre Larven von Honig und Blütenpollen. Der Blütennektar wird umgewandelt und als Honig in den Waben ihrer Stöcke eingelagert. Während Bienen den Nektar aufnehmen, verfangen sich in ihrer Behaarung Blütenpollen. Diese dienen der Befruchtung der nächsten angeflogenen Blüte. Die Bienen bleiben einer Blütenart treu, solange sie blüht. Übrig gebliebene Blütenpollen werden gesammelt und in den Stock getragen. Für ein Kilogramm Blütenhonig müssen die Bienen 2 bis 3 kg Nektar sammeln. Dafür sind 150.000 „Trachtenflüge" (Sammelflüge) notwendig. Dabei werden 3 bis 5 Millionen Blüten besucht und 150.000 km zurückgelegt. Das entspricht dem 3,5-fachen des Erdumfanges. Bei guter Tracht kann ein Bienenvolk diese Leistung an einem Tag vollbringen.

Kommunikation
Diese Leistung kann nur durch ein effektives Kommunikationssystem erbracht werden. Kundschafterinnen halten nach Futterquellen Ausschau und teilen ergiebige Sammelplätze durch Tänze den anderen Bienen mit. So wird die Nachricht schnell verbreitet und dies trägt dazu bei, dass viele Bienen die gleiche Pflanzenart anfliegen, effektiv Honig sammeln und die Blüten bestäuben.



Ziele des Unterrichts

  • Vermittlung der Biologie der Honigbienen
  • Vermitllung der Bienen im Kontext von den Gesamtinsekten
  • Vermittung Nutzen der Biene für Bestäubung
  • Erläuterung von Bienenerzeugnisse
  • Vermittlung, was jeder einzelne für die Biodiversität tun kann.

Diesen Kurs können Sie vorrausichtlich ab Frühjahr 2021 hier buchen

Dauer:

c.a. 90 Minuten

Treffpunkt:

Imkerstand hinter der Goldbach Kapelle

Eignung für Förderschulen:

ja, Inhalt kann vor Ort nach Absprache angepasst werden.

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