Vermehrung von Pflanzen

Der praktische Umgang mit Blumenerde, Pflanztöpfen, Gießkanne, Samen und Stecklingen steht im Vordergrund dieser Unterrichtseinheit.

Das Einsäen und die weitere Versorgung von Pflanzen werden erläutert und geübt. Im Unterricht lernen die Schüler, Saatanleitungen zu verstehen. Jungpflanzen werden pikiert und Stecklinge geschnitten.

Im Anschluss an den Unterricht werden die Blumentöpfe nach Hause oder auf die Fensterbank des Klassenzimmers mitgenommen. So lernen die Schüler, auch über die Unterrichtsstunde hinaus, Verantwortung für etwas Lebendiges zu übernehmen.

Die Vermehrung von Pflanzen kann durch zwei verschiedene Methoden erfolgen:

Es gibt eine geschlechtliche (generative) und eine ungeschlechtliche (vegetative) Vermehrung.

Bei der generativen Vermehrung erbt die Jungpflanze Eigenschaften sowohl der Vater- als auch der Mutterpflanze, bspw. die Blütenfarbe, die Wuchsform und die Blattfarbe. Es entsteht hierbei eine neue Pflanze.

Bei der vegetativen Vermehrung erfolgt die Reproduktion durch Pflanzenmaterial, wie z. B. Stecklinge und Blattstücke. Die Erbeigenschaften der Ursprungspflanze werden unverändert an die Nachkommen weitergegeben. Es entsteht eine Pflanze mit dem identischen Erbgut der Elternpflanze.

Die Vermehrung durch Samen ist bei höheren Pflanzen verbreitet. Eine Reihe von Pflanzen besitzt jedoch die Fähigkeit, sich auch in der Natur ungeschlechtlich fortzupflanzen.

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Klassen

1-5

Ziele des Unterrichts

  • Möglichkeiten des Gärtners zur Vermehrung von Pflanzen kennen lernen
  • Einsicht in die generellen Unterschiede zwischen generativer und vegetativer Vermehrung
  • Gründe für die Erhaltung einer Erbinformation erfahren
  • Gründe für eine Hybridzucht erhalten
  • Vorstellen der einzelnen Pflanzenorgane
  • Anregung der Schüler, selbstständig Pflanzen zu vermehren

Team Grünes Klassenzimmer