Landesgartenschau Wangen im Allgäu 26. April bis 06. Oktober 2024

* Das Weltspiel - global denken, lokal handeln - was bedeutet das eigentlich?

Im „Weltspiel“ werden Fakten über die globale Verteilung der Bevölkerung, Ressourcen, Wohlstand und Wohlstandsfolgen auf einfache, spielerische Art und Weise zugänglich.

Das Aktionsspiel für zehn bis 30 Teilnehmer*innen versucht, die Verteilung von Kennzahlen (Bevölkerung, Einkommen, CO2-Emmissionen) weltweit abzubilden, um auf global ungerechte Verhältnisse und Zusammenhänge hinzuweisen. Die Teilnehmenden kommen gemeinsam in Aktion, um mittels einer 22m² großen Weltkarte die genannten Aspekte und ihre Zusammenhänge begreifbar nachzuvollziehen.

Angeregt durch Perspektivenwechsel und den spielerischen Auseinandersetzung über sichtbar gewordene globale Ungerechtigkeiten, tauschen wir uns darüber aus, wie wir uns hier in Deutschland als Einzelpersonen und als Gruppe für eine gerechtere Welt einsetzen können.

Die Referent*innen von „Bildung trifft Entwicklung“ (BtE) repräsentieren eine Vielfalt von Erfahrungen und Sichtweisen. Insbesondere Perspektiven von Menschen aus Ländern des Globalen Südens kommen in ihren Veranstaltungen zur Geltung. Globales Lernen mit BtE knüpft an der Lebenswelt der Teilnehmenden an und regt an, über die eigene Rolle in der Gesellschaft nachzudenken. Globale Verflechtungen werden besser verstanden und neue Wege solidarischen Handelns erkundet.


Ziele des Unterrichts

  • Was sagen uns beschreibende Statistiken
  • Auseinandersetzen mit eigenen Einschätzungen und Weltbildern
  • Erkennen der global ungleichen Verteilung des Welteinkommens
  • Bewusstsein entwickeln für die eigene Involviertheit in diese globalen Zusammenhänge
  • Eigenverantwortung realisieren
  • Förderung der Wahrnehmung von Selbstwirksamkeit und Handlungskompetenz
  • Ggf. Hinführung zu den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinen Nationen (Sustainable Development Goals (SDGs) bzw. Agenda 2030)

Termine

Dauer:

ca. 90 Minuten

Treffpunkt:

Grünes Klassenzimmer | Geländeplan Nr. 90

Eignung für Förderschulen:

Geeignet für Förderschüler*innen, jedoch nicht für Schüler*innen mit geistig- und/oder körperlicher Behinderung

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